Montag, 20. Februar 2012

89 - Abreise

Ich war schon unten auf der Straße, da riss Basti noch einmal das Fenster auf und schrie: „Ich dich viel mehr!“ Ich drehte mich noch einmal um und winkte ihm, dann musste ich schon in die nächste Straße abbiegen.

19:33 Uhr. Das Leuten der Klingel ließ mein Herz schneller schlagen als vorher. Ich lief schnell die Treppen nach unten und schon lag ich in seinen Armen. „Und wie wars?“, fragte ich Basti, nachdem wir uns mit einem kleinen Kuss begrüßt hatten. „Voll gechillt! Tut echt gut mit Freunden den ganzen Nachmittag zu suchten!“ Sein Lächeln konnte nicht breiter sein. „Aber jetzt bist du wieder dran!“ Schnell packte er mir unter die Kniekehlen und hob mich auf seine Arme. „Lass mich runter!“, kreischte ich lachend. Basti lachte laut und lief die Treppen nach oben. Während er unser Gewicht auf jede Stufe weiter nach oben drückte, beobachtete ich ihn lange. Meine Augen wollten nicht von seinem Gesicht wandern. Meine Hände waren um seinen Hals geschlungen. Meine Lippen strichen nun zärtlich die Wange entlang. Am Halsanfang fing ich dann an zu saugen. Nun spürte ich, wie ich auf etwas Weiches gelegt wurde, aber ich habe noch nicht abgesetzt. Bastis Hände waren zu Fäusten zusammengeballt. Jetzt löste ich mich langsam von seinem Hals. „Der sieht gar nicht mal so schlecht aus“, meinte ich, als ich mein Kunstwerk betrachtete. Von Basti allerdings bekam ich keine Antwort. Er hatte die Augen geschlossen und versuchte seinen Atem zu kontrollieren. Ich blickte kurz nach unten und jetzt wusste ich, was das Problem bei ihm war. Leicht biss ich mir auf die Unterlippe. Mir gefiel es sichtlich, ihn so erregt zu sehen. Mit einem kräftigen Stoß, drückte ich ihn auf die Matratze und ich setzte mich auf ihn drauf. Auf seinem Blick lagen viele Fragezeichen, aber als ich dann anfing ihn leidenschaftlich zu küssen und immer weiter nach unten glitt, entspannte er sich immer mehr.  Langsam zog ich ihm das T-Shirt aus. Meine Fingerspitzen fuhren behutsam über seinen Brustkorb, zwischen seinem Six-Pack, über seinen Bauchnabel und dann schließlich zum Hosenanfang. Danach machten sie sich an seinem Gürtel zu schaffen. Ein leichtes Stöhnen entglitt ihm. Kurze Zeit später fing ich langsam an seinen Freund zu verwöhnen. Basti biss sich oft auf die Zähne und drückte die Augen fest zusammen. Jetzt wollte ich etwas Neues probieren. Ich beugte mich nach vorne und legte meine Lippen darauf. Basti fing an immer unregelmäßiger zu atmen und krallte seine Hände in meine Haare. Immer weiter trieb ich ihm zum Höhepunkt, bis sein Kumpel in meinen Händen zusammenzuckte...

'Piep – Piep – Piep – Piep!'
Der Wecker ließ mich aus meinen Träumen erwachen. Basti stellte schnell  das unerträgliche Geräusch aus. Ich blinzelte leicht mit meinen Augen. „Schlaf noch weiter. Ich wecke dich gleich...“, murmelte mein Freund und schenkte mir einen kleine Kuss auf die Stirn. Dann machte er sich auf den Weg ins Bad, während ich meine Augen wieder langsam schloss und zurück in die Traumwelt fiel.
'08:12' las ich auf meinem Handy. 'Er wird heute weg fliegen …' Schon der Gedanke daran ließ meinen Bauch verkrampfen. Ich wollte die letzten Minuten noch mit ihm genießen. Also nahm ich ein Bein nach dem anderen aus meinem Bett und lief ins Bad, wo der Wasserhahn im Moment lief. Ich umarmte Basti von hinten. „Bleib bei mir ...“ Basti nahm mich nun fest in die Arme. Ich krallte mich in sein Hemd hinein und langsam liefen nun die Tränen über meine Wange. Auch wenn ich immer versucht hatte stark zu sein, jetzt musste alles raus. Er strich meine Haare entlang und wog mich leicht hin und her. Dann klingelte die Haustür. Erschrocken sah ich ihn an. „Das sind nur meine Eltern. Sie wollen sich nur verabschieden. Ich bleibe ja noch eine Stunde.“ Ich nickte einfach. Schnell wischte ich mir die Tränen von meinem Gesicht und lief mit Basti die Stufen nach unten. Margit und Thomas begrüßten uns, die dann auch herzlich von meiner Mutter empfangen wurden. Sie unterhielten sich ausgiebig in der Küche. Mein Freund und ich saßen im Wohnzimmer auf der Couch und sagte einfach nichts. Ich lag an seiner Brust eingeklammert. Immer wieder liefen mir einzelne Tropfen meiner Haut entlang. Ich wollte ihn nicht gehen lassen! Jetzt zog mich Basti nach oben, sodass wir uns in die Augen sehen konnten. Auch seine Augen waren etwas rötlich geworden. Ich legte meine Lippen auf seine. Das Verlangen danach, sich nicht trennten zu müssen, wurde durch diesen Kuss immer und immer größer. Doch dann , um 09:15 Uhr, holte uns die Haustür wieder zurück in die Realität. Er musste jetzt gehen. Gemeinsam liefen wir Hand in Hand zur Garderobe, wo er sich seine Schuhe anzog. Auch unsere Eltern sahen ihm dabei zu, wie er sich auf eine Reise fertig machte. Nun war es Zeit. Er verabschiedete sich erst von meiner Mam, dann von seinen Eltern, die im viel Glück wünschten. Margit musste sich die Tränen immer wieder unterdrücken. Jetzt stand er vor mir und nahm mich erst lange in den Arm. Immer mehr stieg die Traurigkeit in mir hoch. Basti nahm meinen Kopf in seine Hände und legte seine Lippen auf meine Stirn, dann auf meinen Mund, wo sie lange liegen blieben. „Wir sehen uns bald wieder … Ich liebe dich!“
„I-Ich dich auch! Viel Spaß...“ Ein gezwungenes Lächeln huschte ihm über seine Mundwinkeln. Er trug langsam seine Tasche in den Kofferraum des Autos. Noch einmal verabschiedete er sich von seinen Eltern. Ich stand noch im Türrahmen und beobachtete das ganze Spiel. Mein Kopf war an der Schulter von meiner Mutter gelehnt. Ein letztes Mal lief Basti zu uns. „Ich rufe dich so oft es geht an! Ich werde dich sehr vermissen...“ Ich bekam nur ein Nicken raus. Einen letzten Kuss und dann verschwand er hinter der schwarzen Autotür. Die Scheibe fuhr nach unten und Basti winkte noch, bis wir ihn hinter der nächsten Ecke nicht mehr sehen konnten...




Hier sind einige Bilder von der Autogrammstunde in München! (:

Kommentare:

  1. Boah! Erst musste ich voll grinsen & dann wurde mir immer kälter & bei mir sammelten sich schon wieder Tränen an! Doch ich konnte sie zurückhalten! Man bin ich stolz auf mich! Du schreibst immer so wundervoll! Auch wenn man bei dir immer warten muss, es lohnt sich auf jeden Fall! WEITER! :* <3

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  2. ulalala^^
    ich hoffe der nächste kommt heute noch!! :)

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  3. oh man :/ wieder trennung -.- :D
    aber wie immer sehr genial geschrieben ♥
    ich liebe es :*

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  4. echt ey :P
    Versau versaut..aber erst musste ich die ganze zeit grinsen.
    Und dann..BAM kamen mir echt die tränen.WARUUUUM?!
    aber so wundervoll wiedermal!
    Bitte,SCHNELL weiter! ♥

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  5. Also der Teil ist ja wohl mal mega ! :))
    Hab ihn heute morgen im bett übers handy gelesen & da kann man keine kommentare machen :/
    Aber er ist seeeeeeeeeeeeeeeeeehr gut :**

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  6. Der Teil ist wieder super!! :)
    Ich musste am ende fast ein bisschen weinen ;)
    Der ist echt sehr guuut !!
    Du schreibst voll schön ;)

    Anna

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  7. wieder ein wundervoller teil :)
    aber ich möchte jetzt nicht mehr so lange auf den neuen teil warten!! :D

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  8. seeeehr schööööööön geschrieben.
    ich hoffe der NEUE teil kommt schnell !
    lg (:

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  9. Echt wieder wunderschön geschrieben, ich liebe diesen Blog...
    Ich hoffe es kommt bald ein neuer Teil.

    Aber was ich eigentlich mal fragen wollte: Was heißt oder bedeutet eigentlich Fortunately ?? :)

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  10. Ich bin heute um halb 7 spätestens zu Hause & dann versuche ich, den neuen Teil zu schreiben! :)
    Aber versprechen, dass ich damit fertig werde, tu ich jetzt lieber noch nicht, weil sonst einige wieder enttäuscht sind. Und das will ich nicht wirklich.

    Und an den letzten Anonym: es heißt übersetzt 'glücklicherweise'. Das bezieht sich halt eher auf den Anfang, weil sie eigentlich nicht nach Wipperfürth ziehen wollte, aber sich dann doch durch Basti und Jojo eingelebt hat. (:
    Und andererseits ist der Name so entstanden, weil ich Englischvokabeln gelernt habe & dieses Wort vorkam :D

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