Donnerstag, 19. Januar 2012

75 - Auf Krampf folgt ...?

Unsere Köpfe waren jetzt nur noch zwanzig Zentimeter auseinander. Ich musste mir stark auf die Unterlippe beißen, um nicht gleich auszuticken. Aber Basti nahm meinen Kopf in seine Hände und zog mich langsam zu seinem Kopf hin …

Sein warmer Atem berührte meine Haut. Unsere Nasen streichelten sich zärtlich. 'Nur noch wenige Millimeter!' Ich legte meine Hand an seinen Nacken und zog ihn mit mir rückwärts auf das Bett. Wir sahen uns tief in die Augen, während ich mit der anderen Hand leicht seine Wange strich. Und auf einmal drückte er seine Lippen auf meine und hielt meinen Kopf fest. Ich wollte nicht mehr aufhören. Nicht jetzt! Ich schob meine Zunge an seinen Lippen vorbei und kurz darauf spielten unsere fangen. Meine Finger krallten sich in seine Haare. Aber plötzlich wich Basti schnell zurück und hielt sich verkrampft beide Hände an seinen Kopf. Ein schmerzverzerrtes Geschrei von ihm ließ meinen ganzen Körper zusammen ziehen. „W-Was ist los?“, fragte ich zitternd. Ich konnte mich nicht bewegen. So konnte ich ihn nicht mit ansehen! Ich drückte schnell den 'Krankenschwester-Knopf' und hielt Basti fest. Immer noch krallten sich seine Fingernägel in seinen Kopf. Mit zusammengebissenen Zähnen rief er so laut er konnte: „Es tut so verdammt weh!“
Die Tür ging auf und die Pflegerin packte sich Basti und holte noch andere Pfleger dazu. Ich konnte nichts machen. Regungslos saß ich auf dem Bett und betrachtete das Geschehen mit offenem Mund. Er wurde aus dem Zimmer geschoben und die Tür schloss sich nach wenigen Minuten. Immer noch saß ich auf der selben Stelle. Aber jetzt füllten sich meine Augen wieder mit Tränen. Ich schüttelte den Kopf. 'Nein! Nicht wieder weinen!' Ich legte mich wieder in mein Bett und zog die Decke über meine Stirn. 'Bin ich daran Schuld, dass er solche Schmerzen hat? Ist das alles wegen mir passiert?'

Leises Flüstern nahm ich wahr. 'Ich bin eingeschlafen …' Mein Kopfkissen war nass von den Tränen, die während dem Schlafen aus meinen Augen kullerten.
Jemand nahm leise meine Decke und und schob sie von meinem Kopf hinunter. Eine kalte Hand legte sich auf meine Stirn. „Ich glaube sie hat Fieber. Sie fühlt sich sehr heiß an“, flüsterte die zarte Frauenstimme besorgt. Eine andere kräftigere Stimme sagte darauf: „Miss das Fieber mal. Es ist auch kein Wunder, sie muss alles durchhalten, was in ihrem Umkreis passiert...“ - „Das mach ich später. Sie muss weiterschlafen. Das tut ihr gut.“ - „Und wenn sie weiß, dass Sebastian mehrere Bilder von ihrer gemeinsamen Zeit gesehen hat, wird sie sicher wieder strahlen. Davon bin ich überzeugt!“ Ein leises Lachen kam wieder von der anderen Frau. „Na komm, wir müssen jetzt wieder weiter arbeiten. Es ist jetzt das Beste, wenn sie Ruhe haben.“ Nach wenigen Sekunden hörte ich die Tür ins Schloss fallen.
Immer kreiste sich ein Satz in meinem Kopf: 'Und wenn sie weiß, dass Sebastian mehrere Bilder von ihrer gemeinsamen Zeit gesehen hat, wird sie sicher wieder strahlen.'
Irgendwann setzte ich mich auf. Auf meinem Nachttisch stand ein Glas Wasser mit einer Aspirintablette. Alles dröhnte in mir. Auch wenn ich zugedeckt war und relativ warm angezogen, zitterte ich innerlich. 'Die Krankenschwester hat vielleicht Recht und ich habe wirklich Fieber.'
Ich sah rüber zu Basti. Er hatte die Augen geschlossen und war an einem Gerät gekabelt. Dieser Anblick gefiel mir ganz und gar nicht. 'Hoffentlich kommen wir hier so schnell wie möglich wieder heraus ...'

Kommentare:

  1. Was geht? Warum hat er solche Schmerzen? :O Als sie sich küssten mein Herz so: poch poch poch, ganz schnell! Bitte schreib schnell weiter! Wieder wundervoll geschrieben Süße! <3

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  2. .jap seh ich auch so .. bitttöööö :)

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  3. weiter sooo richtig gut geschrieben ((:
    wie immer halt ne ;)) :D

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  4. bitte weiter :) man ey ich liebe deinen blog und das ist so eine tolle geschichte und aaaahh man ich will einfach nur weiter lesen ich könnte deine geschichte die ganze zeit lesen <3

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  5. och maaaaaaaaaaaaaaan ich dachte alles wird gut ^^

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